Über mich


..als überzeugte Freizeitreiterin kam ich zu Bent Branderup, da meine damals 7-jährige Painthorsestute unter chronischen Lahmheiten (durch diverse Weideunfälle) litt, die lt. diversen Tierärzten durch irreparable Verletzungen erzeugt wurden.
Nach jahrelangen Versuchen, meine geliebte Stute doch noch zu retten, durchforstete ich Bücher über Bücher von Fachliteratur meines Tierarztes bis hin zu Dressurbüchern.
Schließlich fand ich das Buch über die Akademische Reitkunst von Bent Branderup.
Endlich schienen meine Fragen eine Antwort zu erhalten. Ich buchte den ersten Theoriekurs und wurde von meinem Gefühl nicht enttäuscht, viele biomechanische Abläufe wurden mir verdeutlicht.

Kurz darauf, der erste Bent Branderup Lehrgang.
Den aufmerksamen Augen des Herrn Branderup entgingen nicht die vielen Schwachpunkte meiner eigenen Ausbildung und die im Pferdekörper meiner Stute.
Herr Branderup schaffte es innerhalb des ersten Lehrgangs durch gezielte Übungen an meiner eigenen Körperbeherrschung und mit viel Geduld, meiner Stute und mir Lektionen zu vermitteln, die ihren Bewegungsablauf nicht lahm frei doch in eine deutlich abgemilderte Schonhaltung verschoben.

Für mich stand fest, genau das war es was ich lernen wollte und noch immer lerne, Tag für Tag. Mein Pferd durch gezielte Übungen gesund und stabil zu erhalten. Prophylaxe sowie Krankengymnastik bei Bedarf anwenden zu können, so dass meine Spazierritte durch den Wald und heute meine Wanderritte an der Küste mühelos von Honey ohne Desaster bewältigt werden können.

 
  So kam ich zur Akademischen Reitkunst.
Viele Reiter die mich im Laufe meiner eigenen Ausbildung mit meinem Pferd begleitet haben und begleiten, verfolgten Honey´s Ausbildung zuerst sehr skeptisch. Konnte sich doch niemand vorstellen, dass monatelanges Reiten auf einem Zirkel zu irgendeinem Erfolg führen kann.
Niemand ahnte, wie viel Gefühl, Gedankengut, Timing und Körperbeherrschung dazugehört, diese ruhigen Bewegungsabläufe im Schritt zu erfühlen und bewusst zu steuern.
Mit den Jahren wurde meine Honey immer stärker, besser bemuskelt, dadurch schöner und vor allem gesünder. Nach und nach kamen immer mehr neugierige Menschen, denen meine Arbeit zunehmend gefiel und baten mich um Hilfe. So begann ich diese Menschen zu unterstützen. Nach und nach wurden meine rhetorischen Fähigkeiten, mein Erfahrungsschatz an Ausbildungsmöglichkeiten, meine Gelassenheit und Geduld immer geschulter.

Meine Arbeit als Ausbilderin heute beginnt mit der Arbeit an dem Geist der Menschen, um ein Verständnis zwischen Mensch und Pferd zu schaffen, auf dessen Basis der Weg zur Akademischen Reitkunst gelegt werden kann.
Horsemanship als solches findet in der gesamten Ausbildung statt und sollte mit der Zeit als Selbstverständnis der Kommunikation in der Akademischen Reitkunst das Zusammenspiel der Hilfen spiegeln. Ich fördere jeden Schüler indviduell. Mit Blick auf die persönlichen Stärken schaffe ich ein Bewusstsein für die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd. Unsere eigenen Stärken und die unserer Pferde tragen dazu bei, sich leichter an die schwächeren Punkte in der eigenen Ausbildung heranzuarbeiten.

Wir schauen uns die Kommunikation und die Reaktion zwischen Reiter und Pferd an. Bei Bedarf beginnen wir mit der Vertrauensarbeit, darauf folgen die Bodenarbeit hin zum Longieren und die Arbeit an der Hand. Ich begleite meine Schüler beim Einreiten ihrer jungen Pferde bis hin zu anspruchsvollen Dressurlektionen.

Im Vordergrund stehen die Liebe und das Verständnis füreinander. Der Reiter und sein Pferd lernen, sich zu respektieren und bauen Vertrauen und Freundschaft bis hin zu tiefer Zuneigung auf.

Ich für mich kann sagen, dass meine Arbeit mich glücklich macht.
Honey, die heute schon 19 Jahre ist, war noch nie so gesund und voller Lebensfreude wie das Bild oben im Banner mit meinem geliebten Hund Pepsi zeigt. In diesem Sinne verbleibe ich und freue mich auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ihre Dörte Bialluch